Wer nichts anpackt, der auch nichts bewegt

Teilung Deutschlands

Die Teilung Deutschlands als Folge des verlorenen Krieges darzustellen ist weder geschichtlich korrekt noch entspricht diese Darstellung den politischen Tatsachen. Auch ist sie nicht die Folge unglücklicher Umstände oder die Verkettung von Fehlinterpretationen, sondern eine klare und kühl herbei geführte politische Entscheidung der sogenannten Siegermächte.

Nach einem Krieg, so ist es und wird es wohl auch in Zukunft sein, entscheiden die sogenannten Siegermächte was mit dem unterlegenen Staat und Staatsgebiet geschieht. In grauer Vorzeit vereinnahmte der Sieger auch das Staatsgebiet und oft ging so ein Staat, ein Volk unter und oder in einem anderen auf.

Nicht doch so nach dem zweiten Weltkrieg mit Deutschland. Das, was die Siegermächte während des Krieges und nach dem Krieg nicht fertig brachten, Deutschland, so wie man es bisher kannte, völlig zu zerstören brachte ein einziger Mann fertig, Konrad Adenauer. Obwohl ihm von Russland ein Vertrag angeboten wurde, welcher die Neutralität Deutschlands und die Freigabe der damaligen sowjetischen Zone beinhaltete, entschied sich Adenauer dagegen und für die NATO. Eine folgenschwere Entscheidung, nicht nur für den Westen, sondern hauptsächlich für den Ostteil Deutschlands, denn diese Entscheidung machte den Weg frei zur Gründung der DDR.

Ja Sie lesen richtig, für den angeblichen christdemokratischen Politiker Adenauer war die Teilhabe an der westlichen Macht höher bewertet, als die Einheit Deutschlands und die Freiheit der Menschen in der damaligen SBZ. Ein Friede mit Russland schien ihm unbedeutender als der unterwürfige Gang in die NATO. Zwar erreichte er so, dass Deutschland wieder bewaffnet wurde, was ja der von Russland vorgelegte Vertrag nicht vorsah. Eine Neutralität Deutschlands, so wie es der Friedensvertrag mit Russland gebracht hätte, wäre vielleicht das vorzeitige Aus für die NATO gewesen und wir wären um die Erfahrung des kalten Krieges ärmer gewesen. Mauerbau und Wiedervereinigung wären kein Thema gewesen und und und ... .