Wer nichts anpackt, der auch nichts bewegt

Religion

Religion, für viele ein Zauberwort für andere eher ein Horror und doch können beide nicht ohne. Auf diese kurze aber doch prägnante Formel kann man bei einiger Oberflächlichkeit das Thema reduzieren, doch das würde ihm nicht gerecht.

Was ist Religion eigentlich?

Zunächst nur ein Wort aus unserer Sprache und dem täglichen Leben und man könnte sich zufrieden geben. Geht man das Thema doch etwas genauer an, dann entdeckt man wesentlich mehr dahinter, als zunächst die Deutung als zum Sprachschatz gehörig oder gar nur die eine oder andere Art von Gefühl. Religion will dem Leben einen Sinn geben, einen überirdischen Sinn.

Schauen wir zunächst einmal ganz weit zurück, zu unseren Urahnen, den Germanen. So wie diese hatten alle Völker immer gewisse Rituale, in denen Götter und Göttinnen verehrt und ihnen geopfert wurde. Diese Rituale wurden mit Einführung der Wissenschaft Religion oder Mythologie genannt. Innerhalb dieser Rituale gab es Götter und Göttinnen denen man huldigte, ihnen Opfer brachte und denen man gewisse Kräfte zuschrieb, welche sich auf Leben und Wetter auswirken sollten. Diese Rituale nennt man gerechter Weise Mythologie, denn sie haben etwas ungewisses an sich, was sich angeblich durch Opfer besänftigen und in gewisse, von mir gewollte, Richtungen lenken und beeinflussen lässt. Diese Form passt auch heute noch zu vielen Denkweisen hinsichtlich von Religion. Auch der moderne Mensch möchte gern den oder die Götter für seine Pläne und der Beseitigung seiner Ängste beeinflussen, wie eben die Götter aus den Mythologien.

Die christliche Religion steht jedoch in erster Linie, im Gegensatz zur Mythologie, nur für einen Gott, der über allem ist. Dieser Gott ist zwar uns Menschen wohlwollend zugewandt, lässt sich aber weder missbrauchen, noch für irgendwelche Zwecke einspannen.

Opfergaben, die man ihm darbringt, lenken weder seine Sinne noch bringen sie uns Vorteile, wenn sie egoistischer Herkunft sind.