Wer nichts anpackt, der auch nichts bewegt

Offener Brief an Bundespräsident

Zu PEGIDA (Islamfeindlichkeit?)

Da dieses Thema hohe Wellen schlägt und viel dummes Zeug produziert, habe ich einen offenen Brief an den Bundespräsidenten geschrieben, der hier abgedruckt ist:

An den Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland

  Herrn Joachim Gauck
  Schloss Bellevue
  Spreeweg 1
  10557  Berlin                  Lüchow: 27.12.2014

Offener Brief



Sehr geehrter Herr Bundespräsident,



die Diskussion und deren Verlauf, welche durch die Organisation PEGIDA hinsichtlich des Islams entstanden ist, verwirrt und verblüfft mich zu gleich.

So muss ich Ihnen mitteilen, dass ich als Christ von Ihnen als Christ und den christlichen Kirchen außergewöhnlich enttäuscht bin. Geht es doch bei diesem Thema um die Exis­tenz des Christentums und unser aller liebgewonnener Freiheit.

Sie haben bei Ihrem Amtsantritt, wenn ich mich recht erinnere sogar mit Berufung auf Gott, geschworen, Ungemach und Unheil vom deutschen Volk fernzuhalten. Leider muss ich feststellen, dass Sie diesen Eid brechen und dem Unheil den Weg bereiten.

Nach Beginn der großen Aufregungen - um PEGIDA - in Funk und Presse ,habe ich mich erst einmal schlau gemacht, worum es geht. Bei der darauf folgenden Beurteilung der Meldungen fiel mir auf, dass entweder gezielt Hetze gegen die PEGIDA- Bewegung gemacht wird, oder das hier viele aus Unwissenheit dem Unheil den Weg bereiten. Es wird oft ohne oder mit mangelndem Hintergrundwissen agiert und reagiert, von beiden Seiten, sodass der Bürger ratlos zurück bleibt.

Schon einmal ist über Deutschland und von Deutschland viel Unheil gekommen, nur weil die damals Verantwortlichen die Zeichen der Zeit nicht sehen und richtig deuten wollten. Soll das nun wieder so kommen?

Die Nazis wollten genauso wie der Islam die Weltherrschaft und die Entwicklungen zeigen leider viele, zu viele Ähnlichkeiten, so das man hier nicht mehr von einer Religion sprechen darf, sondern von einer höchst militanten Ideologie.

Doch man muss heute schon richtig differenzieren und die Flüchtlinge nicht alle über einen Kamm scheren oder in einen Topf werfen, doch sind leider viele darunter, die weder als Flüchtlinge kommen noch mit guten Absichten. Diesen Unterschied kann man nur durch akribische Suche fin­den, doch darf man dabei nicht die rosarote Brille tragen.

Lesen Sie doch bitte einmal die Ziele und Verlautbarungen der hier in Deutschland und Europa tätigen islamischen Gruppen und Vereine, wie zum Beispiel DITIB, BBP und ATB, wo offen von der Weltherrschaft des Islams gesprochen wird und jeder, der diesem Ziel im Weg steht, als potenzieller Feind angesehen wird und zu vernichten ist. Solche Verlautbarungen sind nicht dazu geeignet von einer friedfertigen Religion zu sprechen.

Da nun aber alle zur Zeit aktiven Terrorgruppen sich aus dem Islam gebildet haben und sich auf den Islam sowie den Koran berufen, von uns und der Welt in ihren Heimat-ländern be­kämpft werden, kann niemand so richtig nachvollziehen, warum sie gerade jetzt, heute und hier bei uns, in Deutschland und Europa, friedfertig und kooperativ sein sollten.

Es wird leider die Diskussion auch völlig verlagert, weg vom dem Problem Islam hin zu Ausländer- und Flüchtlingsfeindlichkeit, was zum Glück nicht der Fall ist. Trotz der großen Bedenken gegen den Islam besteht weiterhin in der breiten Bevölkerung der Wil­le und die Bereitschaft zur Hilfe, wo sie denn auch wirklich angezeigt ist. In so weit ha­ben wir doch noch nicht vergessen, was Not und Vertreibung bedeuten.

Wenn nun Herr Schäuble, als Finanzminister, die Flüchtlinge und Vertriebenen nach dem zweiten Weltkrieg ins Spiel bringt, dann ist das geschmacklos und völlig daneben. Er vergleicht hier Äpfel mit Birnen, denn die Flüchtlinge von damals waren alles Deutsche, die man aus ihrer an­gestammten Heimat vertrieben hatte, weil Deutschland den Krieg verloren hatte, also war es mehr als unsere Pflicht, sie aufzuneh­men. Zudem brachten sie keine fremde Kultur und Sprache mit.

Doch Menschen, denen all dies widerfährt – egal ob aus politischer oder religiöser Motivation – brauchen und be­kommen auch unsere Hilfe und Beistand. Doch gibt es leider viele, die diese Hilfsbereit­schaft schamlos ausnutzen und dem muss entschieden ein Rie­gel vorgeschoben werden. Wenn wir wirklich an der Armut dieser Erde etwas verändern wollen, dann müssen wir end­lich anfangen die Armut dort zu bekämpfen, wo sie entsteht und den Menschen vor Ort helfen. Wenn wir sie hierher holen, dann ändert sich an ihrem Elend nicht viel, es ver­lagert sich nur.

Doch zum eigentlichen augenblicklich größerem Problem, dem Islam. Viele zu viele dieser angeblichen Asylanten kommen im Namen des Islams um diesen Islam hierher zu bringen und zu etablieren.

  1. Wenn wir ihn schon in seiner Heimat bekämpfen, warum wollen wir ihn dann hier bei uns Aufrüsten, aufpäppeln und wider erstarken lassen?

  2. Wollen wir wirklich in Kauf nehmen, dass es ei­nes Tages auch hier in Deutsch­land und Europa zu solch verheerenden Kriegen kommt?

  3. Sollen unsere Frauen ihre Rechte und Freiheiten wieder verlieren, nur weil einige von uns dadurch heute ruhiger schlafen können?

  4. Soll sich wieder eine Blutspur durch und von Deutschland ausgehend durch die Welt ziehen?

  5. Wollen wir wirklich unsere Freiheit gegen eine Ideologie eintauschen, die Demokratie und Religionsfreiheit ablehnt?

  6. Warum Sonderrechte für den Islam, wenn dort, wo er schon herrscht, Christen- und Judenverfolgung an der Tagesordnung sind?

Nein, es sind keine Rechte, die hier am Werk sind, denn denen würde diese Chaos pas­sen, denn sie wollen doch auch nichts anderes als Hass und Unfrieden.

Wenn Sie sagen: „Kein Friede ist selbstverständlich“, dann pflichte ich Ihnen bei und sage zugleich: er muss es aber werden und auch gegen Jeden, der ihn bedroht, verteidigt werden. Wenn Sie weiter ausführen: „Auch der Friede, den die Deutschen derzeit glücklich und in Frei­heit erleben, sei kostbar, daraus erwachse zugleich eine Verpflichtung. Unsere Kultur, un­sere Demokratie steht gegen Unfrieden, Hass und todbringender Gewalt“, gebe ich Ihnen auch Recht. Leider sehe ich aber nicht, das von der Politik dahingehende Signale kom­men, denn Sie verschließen die Augen vor den Tatsachen. .

Ich erinnere diesbezüglich an Artikel 20 und 26 Grundgesetz, die gerade jetzt Anwen­dung erfahren sollten.

Nehmen wir nur einmal diesen Teil Ihrer Rede: „Unsere Kultur, un­sere Demokratie steht gegen Unfrieden, Hass und todbringender Gewalt“, dann geben Sie ungewollt der Bewe­gung und jedem der sich dem Islam entgegenstellt Recht, denn der Islam verteufelt all das, was Sie selbst als Tugenden loben und hoch halten wollen. Im Koran und den Ver­lautbarungen der islamischen Führer kann man nachlesen, dass Demokratie und Freiheit wie wir sie kennen der Feind des Islams sind und Hass und Gewalt, auch tödliche Gewalt, gegen jeden erlaubt ist, der nicht Moslem ist.

Dieses Deutschland, so wie es sich nach dem 2. Weltkrieg entwickelt hat und in dem ich Erwachsen werden durfte, liebe ich und empfinde ich als Vorbild für viele Staaten. Es ist Hilfsbereit und pflegt Nachbarschaft, diesen guten Eindruck will ich nicht für feiges weg­ducken und Gleichgültigkeit eintauschen, denn anderes ist Toleranz nicht.

Christus hat nicht gesagt, verbündet euch mit denen, die euch nach dem Leben trachten, sondern er hat gesagt, wo man euch nicht will, da geht fort und schüttelt deren Staub von euren Füs­sen. Auf unsere Zeit gemünzt heiß das: Wer eure Demokratie und eure Gesetze nicht will und nicht achtet, den lasst nicht in euer Haus ( euren Staat). Da aber für den Islam nur der Islam in Verbindung mit dem Koran gilt, dort aber Demokratie abgelehnt wird, ist der Is­lam keine Religion die unter den Schutz der Religionsfreiheit fällt, sondern eine politi­sche Ideologie, die unserem Grundgesetz widerspricht.

Was uns erwartet, wenn wir dem Islam die Tore öffnen, können wir an den Ländern able­sen, wo er bereits herrscht und Einzug gehalten hat.

  1. Wollen Sie das dem deutschen Volk wirklich zumuten und aufbürden?

  2. Soll nun auch Deutschland ein Land werden, in dem Frauen Angst haben müssen, keine Rechte und Freiheiten haben und Kinder außer Hass nichts anderes lernen?

  3. Auch wenn den Arbeitgebern die Flüchtlinge willkommen sind, dann nicht aus humanitären Gründen, sondern weil sie hier ein erhebliches Potenzial an billigen Ar­beitskräften sehen und hoffen diese gewinnbringend ausbeuten zu können. Wollen Sie sich auch vor diesen Karren spannen lassen?

  4. Sollen eines Tages aus dem deutschen Islam Gruppen wie IS, Taliban, Al Kaida und dergleichen hervorgehen? Dann machen Sie weiter so, verschließen Sie weiter­hin Ihre Augen vor den Tatsachen und die deutschen Soldaten und Soldatinnen die im Kampf gegen den Islam gefallen sind, sind umsonst getötet worden!

Noch einmal ganz deutlich: Flüchtlingen, die aus echter Not und echtem Elend, wegen ihres Glaubens und politischer Einstellung hierher kommen, sind nicht nur willkommen, ih­nen muss geholfen werden. Gleichzeitig muss unser Bemühen als Staat und Volk dahin­gehend sein, dort zu helfen und Abhilfe zu schaffen, wo das Leid entsteht.

Bei Flüchtlingen mit islamischen Hintergrund ist leider Vorsicht und nochmals Vorsicht und Misstrau­en angebracht, denn sie kommen nicht aus Not, sie kommen oft mit der Absicht den Islam hierher zu bringen, denn warum kommen sie als Muslime zu uns Christen, obwohl der Islam hier nicht beheimatet ist? Warum entsteht schleichend hier in Deutschland eine Schattenkultur und Parallelgesellschaft?

So bleibt die Frage: Was wollen wir, als Deutsche und speziell als Sie deren Präsident für einen Staat in Zukunft haben? Einen Staat, dessen Gesellschaft, Demokratie und Gesetzgebung weiterhin auf christlicher Grundlage basiert, dann müssen wir den Islam aussperren, denn er steht definitiv diesem Prinzip feindlich gegenüber.

Wollen wir aber der Gleichgültigkeit anheim fallen und alles ohne Überprüfung und Verträglichkeit zu lassen, also den Islam nach Deutschland und Europa bringen, dann müssen wir nur so weiter machen wie bisher, doch vorher unsere Grundgesetz schon einmal ändern, denn dann passt der Artikel 20 Absatz 4 nicht mehr. Ferner können wir dann schon mal anfangen, uns von der Freiheit und der Demokratie zu verabschieden, denn die wird es in Bälde nicht mehr geben.

An den vorgenannten Maßstäben kann man auch ablesen, wer wirklich Demokrat ist und Demokratie will, denn der stellt sich gegen den Islam, alle die dem Islam nach dem Munde reden, haben scheinbar auch nichts mit Demokratie und Recht und Ordnung am Hut.

Bei alldem was zu diesem Thema verbreitet wurde und wird, war und ist es mir ein Bedürfnis, Ihnen diese Zeilen mitzuteilen. Ich hoffe Deutschland damit einen guten Dienst erwiesen zu haben und es morgen noch so erleben zu dürfen, wie ich es liebe, damit ich es meinen Kindern, meinen Enkeln und deren Kinder und Kindeskinder guten Gewissens vererben kann.

Mit vollkommener Hochachtung
Herbert Flügel